Hinweisgebersystemgesetz

H&S QM-Support unterstützt Sie bei der Umsetzung des kommenden Hinweisgeber-Systemgesetz

Hinweisgeber, System, Gesetz, Missstände anzeigen,
Transparentes Hinweisgebersystem fordert das Gesetz für Unternehmer

Mit einem neuen Gesetz werden Personen, die Hinweise auf Missstände in Unternehmen und Behörden melden, vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt. Das deutsche Justizministerium setzt damit eine EU-Richtlinie um und geht in einem wichtigen Punkt einen Schritt weiter.

Altenpflegerin

Warum ein Hinweisgeber-Schutzgesetz?

Die Altenpflegerin, die Missstände in ihrem Heim öffentlich macht – und deshalb gekündigt wird. Ein Mitarbeiter, der fehlende Leistungsnachweise bei einer Abrechnung entdeckt, bei den Behörden meldet – und aus dem Job gedrängt wird. Diese „Whistleblower“ enthüllen Missstände und bringen Verbrechen wie Korruption, Verletzungen der Menschenrechte oder Datenmissbrauch an die Öffentlichkeit. Sie riskieren viel und sind nicht ausreichend geschützt. Wer auf Missstände hinweist, muss mit Sanktionen rechnen oder um seinem Job bangen. Ein Hinweisgeber-Schutz-Gesetz wird das ändern!

Wie kam es zu dem Hinweisgeber-Schutz-Gesetz?

Die Europäische Union hat sich im Dezember 2019 auf eine Whistleblower-Richtlinie geeinigt. Whistleblower sind in unserer Gesellschaft äußerst wichtig. Dazu EU-Vizepräsidentin und Kommissarin für Werte und Transparenz, Věra Jourová: „Es sind mutige Menschen! Sie bringen illegale Aktivitäten ans Licht, um die Öffentlichkeit vor Fehlverhalten zu schützen. Meist unter großer Gefahr für ihre Karrieren und ihren Lebensunterhalt. Für ihr Handeln verdienen sie Anerkennung und Schutz“.

Diese EU-Richtlinie muss binnen zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden. Ein Entwurf stellte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) vor. In einem wichtigen Punkt geht der Entwurf über die EU-Richtlinie hinaus. Der Anwendungsbereich der EU-Richtlinie beschränkt sich nur auf das Unionsrecht. Sie schützt die Hinweisgeber, die Verstöße gegen EU-Recht melden. Der Gesetzentwurf des Justizministeriums bezieht sich auf Verstöße gegen europäisches und deutsches Recht.

Karl-Heinz Schuster, H&S Geschäftsführer: „Wer im Rahmen des Datenschutzes ein Datenleck meldet, wird durch die EU-Richtlinie geschützt. Wer Schmiergeld-Zahlungen aufdeckt, nicht. Deshalb ist es richtig, den Gesetzentwurf gegen europäisches und deutsches Recht aufzubauen.“

Was bedeutet das Gesetz für Unternehmen und Behörden?

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, heißt es in Paragraf 35 des Entwurfs: „Gegen hinweisgebende Personen gerichtete Repressalien, also Vergeltungsmaßnahmen sind verboten. Das gilt auch für die Androhung und den Versuch, Repressalien auszuüben.“ Dabei soll eine Beweislastumkehr gelten. Das heißt, der Arbeitgeber muss nachweisen, dass eine Kündigung nichts mit der Aufdeckung von Missständen zu tun hat. Die Frist zur Umsetzung des Hinweisgeber-Schutzgesetz läuft: Ab 17. Dezember 2021 müssen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und Behörden ein Hinweisgebersystem installieren. Bis Ende 2023 trifft diese Pflicht auch kleinere Unternehmen.

CMS jetzt einführen

qoom care H+S Compliance Management System (CMS)-Handbuch implementieren und zertifizieren zur Vorbeugung des Hinweisgeber-Systemgesetz.
Aktuell

Wie müssen Hinweisgeber entdeckte Missstände melden?

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass zwei Meldewege für Hinweisgeber eingerichtet werden. Diese Meldewege stehen gleichwertig neben einander und können frei gewählt werden. Dies wird zum einen ein interner Meldekanal innerhalb des Unternehmens oder der Behörde sein, zum anderen ein externer Meldekanal. Dieser Meldekanal wird bei einer unabhängigen Stelle eingerichtet. Findet der Whistleblower innerhalb des Unternehmens kein geeignetes Hinweisgebersystem, wird er sich direkt an die Öffentlichkeit oder an die zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Eine schlechte Option für jeden Unternehmer. Aus diesem Grund sollte jeder Unternehmer zeitnah ein geeignetes Hinweisgebersystem einrichten. Dieses System muss „Rund um die Uhr“ für Informanten bereit stehen.

Was passiert mit Whistleblower, die falsche Missstände melden?

Whistleblower, die vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige Informationen weitergeben müssen für den entstandenen Schaden aufkommen.

Browserbasierte Anwendung mit qoom Care

Wie sollten die Unternehmen die Anforderungen umsetzen?

Eine interne Aufklärung der Vorfälle hat aus Sicht der Hinweisgeber und Unternehmer höchste Priorität. Kein Unternehmer möchte aufkommende Missstände in der Presse, in soziale Medien oder in Leak-Plattformen lesen. Unparteiische Schiedspersonen (Ombudspersonen) stellen eine vertrauliche Anlaufstelle für Mitarbeiter oder Lieferanten dar. Ein anderes wirksames Instrument sind elektronische Hinweisgebersysteme, wie beispielsweise die qoom care VDAB / H&S Muster-Handbücher. Sie ermöglichen eine anonyme zeit- und ortsunabhängige Meldungsabgabe. Datenschutz und Datensicherheit sind mit Abstand wichtige Kriterien zur Beurteilung der Qualität einer Anwendung. Ein zuverlässiger Beleg bieten unabhängige Zertifizierungen. Das deutsche Institut für Normung e.V. hat im vergangenen Jahr Leitlinien im Rahmen der DIN ISO 37002:2020-08 veröffentlicht, indem die Implementierung eines Hinweismanagementsystems beschrieben ist. Die Einführung und Umsetzung eines gelebten, zertifizierbaren Compliance Management System nach DIN ISO 37301 beugt die Thematik im Grunde vor.

Tage
Stunden
Minuten
Sekunden

Countdown bis zum 17. Dezember 2021, 8:00 Uhr für ein Hinweisgebersystem innerhalb Ihres Unternehmens, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen.

Welche praktischen Tipps zur Umsetzung sollten Unternehmen beherzigen?

Die Entscheidung über ein Hinweisgebersystem ist der erste Schritt. Die Akzeptanz und Bekanntheitsgrad des Systems im Unternehmen der nächste. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind regelmäßig über die Existenz, den Nutzen und Anwendung zu informieren. Eine zentrale Ombudsperson im Unternehmen oder beispielsweise in der Pflege über Verbände und/oder Kooperationspartner würden bei Bedarf gerne zur Verfügung stehen. Diese Anwendung ermöglicht nicht nur eine anonyme Meldungsabgabe, sondern einen geschützten Dialog mit dem Ansprechpartner. Es können Nachfragen zum Vorfall gestellt werden, um die Plausibilität des Hinweises sowie die Glaubwürdigkeit des Hinweisgebers zu bewerten. Es fördert eine rasche Aufklärung des Sachverhalts und der Hinweisgeber wird über den Fortgang der Bearbeitung seiner Meldung informiert.

Fazit

Hinweisgebersysteme, eingebettet in ein gelebtes Compliance-Management-System und Kultur, minimieren Haftungsrisiken und tragen nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. Die H&S QM-Support bietet Ihnen in allen beschriebenen Belangen Beratung, Trainings und Bildungsmaßnahmen an. 

 

 

 

Datenschutz in der Pflegebranche

Frau mit Pflegerin mit jeweils Daumen hoch
Daten unter Verschluß

Unternehmen produzieren und nutzen im betrieblichen Alltag Unmengen an Daten. Hierzu zählen zum einen Daten, die im Rahmen betrieblicher Prozesse produziert werden, wie Softwareprogramme, Schriftstücke, Aushänge. Von diesen Daten sind solche zu unterscheiden, die Auskunft über eine menschliche Person geben. Die personenbezogenen Daten von Menschen genießen einen besonderen Schutz, also die Daten von Klienten, Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Lieferanten, Geschäftspartnern. 

Hinsichtlich personenbezogener Daten sind Sie spätestens seit dem 25. Mai 2018 an die Regeln der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebunden. Darüber hinaus sind die damit einhergehenden Änderungen des Bundes-Daten-Schutz-Gesetzes (BDSG) einzuhalten. Durch die DSGVO erhalten wir in allen Mitgliedsstaaten ein einheitliches Schutzniveau personenbezogener Daten. In der Pflege verarbeiten Mitarbeiter besondere Kategorien personenbezogener Daten. Insbesondere durch die umfangreiche und regelmäßige Dokumentation des gesamten Gesundheitszustandes der pflegebedürftigen Personen. Deshalb besteht die Pflicht zu einem Datenschutzbeauftragten. Zur Durchsetzung der Vorschriften wurden die Strafen deutlich erhöht.

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Haftung

Nach der DSGVO haftet der Verantwortliche. In der Regel ist dies der Inhaber, Geschäftsführer oder Vorstand. Ein interner Datenschutzbeauftragter haftet in aller Regel nicht.

Aus diesem Grund entwickelten wir das qoom care Datenschutz-Handbuch. Darin finden Sie die vorgeschriebenen Dokumenten aus den gesetzlichen und behördlichen Anforderungen. Die Implementierung in Ihrem Unternehmen ist einfach. Mit geringen individuellen Anpassungsaufwand sind Sie in kurzer Zeit Gesetzeskonform.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich bei unserer kostenfreien Live-Demo an!

Managementsysteme mit H&S Handbücher implementieren, …

... um Haftungsrisiken zu minimieren!

VDAB QM-Hamdbuch

Managementsysteme sind komplexe „Werkzeuge“ zum managen eines Unternehmens mit Planen, Organisieren, Führen und Kontrollieren. Diese Werkzeuge stellen ein strukturiertes System dar. 

Alle zertifizierbaren Managementsysteme unterteilen sich seit der Revision im Jahr 2015 in zehn Kapitel (High Level Structure). Der Unternehmer beschreibt in der ersten drei Kapitel eines jeden Managementsystem den Anwendungsbereich, Normative Verweise und fachspezifische Begriffe. Im Kontext des Unternehmens erläutern Sie ihre interne und  externe Themen. Das Thema Führung, organisatorische Rahmenbedingungen, Maßnahmen und Methoden zur Festlegung und Erreichung der Ziele werden dokumentiert. Ein Managementsystem, welches sich an einem anerkannten Standard (z. B. einer Norm) orientiert, ist zertifizierbar. 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die Notwendigkeit der Anwendung eines Managementsystems resultiert vor allem aus der praktischen Erkenntnis. Eine gute und zeitgemäße Unternehmensführung bei einer hohen Dynamik der Veränderungen benötigt das Unternehmen ein geeignetes und wirksames Managementsystem. Gerade durch technologischer Wandel, Globalisierung, Digitalisierung, beschleunigte Prozesse und demografischer Wandel sind die „Management-Werkzeuge“ wichtige Bausteine der Unternehmensführung. Die Notwendigkeit resultiert entscheidend aus den Forderungen der Kunden,  der Partnerund dem Gesetzgeber.

Warum Managementsysteme implementieren?

Ein Unternehmen zu führen und „am“ Unternehmen zu arbeiten ist heute die Herausforderung. Die komplexen Anforderungen aller Interessenspartner (Kunde, Mitarbeiter, Lieferant, Gesellschaft mit z. B. Gesetzen und Eigner) bringen Sie in Einklang und setzten sie um. Unternehmer verlassen sich bei der Bewältigung ihrer Führungsaufgaben nicht mehr alleine auf die eigene Erfahrung und Kompetenz.  Sie benötigen ein für das Unternehmen maßgeschneidertes Werkzeug, das sie bei der strategischen und operativen Betriebsführung unterstützt. Da bewährte sich die Balanced Scorecard als strategisches Kennzahlensystem. Das Werkzeug  besteht aus einer langfristigen Ausrichtung des Unternehmens mit der Beschreibung  einer Vision, Mission und einer Strategie der Zielverfolgung. Mit Kennzahlen aus den Perspektiven von Kunden, Mitarbeiter, Finanzen und Prozessen bestimmen Sie die Aspekte des nachhaltigen Erfolgs. Daraus formuliert der Unternehmer seine operativen Ziele, Handlungsgrundsätze und die  abgeleiteten Strukturen über Prozessregelungen. In einer Landkarte von Prozessen gibt ein solches Ordnungssystem dem Management und den Beschäftigten eine klare Orientierung. Damit fördern Sie als Unternehmer die Gestaltung und Ausführung der Aufgaben und fördert die Transparenz. Der Blick ist konzentriert auf die wertschöpfenden Prozesse, mit denen Sie ihr Geld verdienen. Diese bewerten und optimieren Sie regelmäßig und definieren mögliche Risiken und Chancen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess in Verbindung mit der Wirksamkeit ihrer Prozesse mittels Audit rundet das Managementsystem ab. Alle Managementsysteme begegnen die Produkt- und Dienstleistungshaftung der Unternehmer mittels Transparenz und entsprechende Nachweise.

Karl-Heinz Schuster, Leadauditor von Managementsystemen erklärt: „Managen bedeutet, das sich Unternehmen an einer Politik mit Visionen ausrichten. Daraus vereinbaren Sie mit allen Mitarbeitern operative Ziele. Die Aufgaben werden nach dem Deming-Zyklus (Plan, Do, Check, Act) bearbeitet. Aus dieser Zielplanung (Plan) schaffen Sie die Voraussetzungen, um die Prozesse und Tätigkeiten zu entwickeln und zu steuern (Do). Die Prozesse und alle Elemente der Managementsysteme bewerten Sie regelmäßig (Check) und optimieren die Prozesse (Act). Wir als H&S QM-Support haben für die Pflegebranche ausformulierte Handbücher als cloud- und webbasierte Managementsysteme entwickelt. Der Kunde erhält beim Handbuch Qualitätsmanagement alle MDK-Kriterien, ISO 9001 und TQM Anforderungen beschrieben. Das Gleiche gilt für die Handbücher zum Arbeitsschutz nach ISO 45001, Datenschutz nach DSGVO, BDSG und Compliance-Management nach ISO 19600. Alle Handbücher passen Sie noch individuell auf das Unternehmen an. Die Anwender sparen sich damit enorm viel Zeit und vor allem Nerven.“

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Das Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist ein viel diskutiertes Thema. Die Fachleute im Bereich von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wissen, dass es gesetzlich verpflichtend ist. Das Arbeitsschutzgesetz § 5 fordert die Erfassung der Gefährdungsbeurteilung psychischen Belastungen. Wie Sie diese aber umsetzen, darüber besteht noch immer Unsicherheit.

In unseren qoom care Arbeitsschutz-Management-Handbuch inspirierte uns die Erkenntnisse aus dem Report des IAG1 und GDA2 zu der entsprechenden Gefährdungsbeurteilung. Es gibt keine Vorschrift zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Also müssen Sie diesen nicht einsetzen. Sie können auch einen anderen Weg wählen. Es ist nicht vorgeschrieben, WIE sie diesen durchführen, sondern DASS sie einem durchführen. Dazu gibt es noch keinen allgemein anerkannten Standard.

1  Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
2 Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gibt es verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Am Markt bieten Unternehmen unterschiedliche Erhebungsverfahren und Vorgehensweisen an. Es bleibt schwierig, diese Vielfalt an Informationen für den eigenen Betrieb handhabbar zu machen. Mit allen relevanten Partnern im Arbeitsschutz hat die GDA die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen abgestimmt. Sie sollten damit „auf der sicheren Seite“ sein.

Die Vorgehensweise ist von Faktoren abhängig, wie z. B. Branche, Betriebsgröße und betriebsspezifischen Gegebenheiten. Sprechen Sie ihren Unfallversicherungsträger an. Sie haben zugeschnittene Konzepte und beraten zum Prozess der Gefährdungsbeurteilungen. Von den Kompetenzen profitieren Sie. Wir möchten Sie mit dem Dokument den Start bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen erleichtern. Erfahrungsgemäß ist die Auswahl eines geeigneten Instruments zur Erfassung eine hohe Hürde. Das Dokument gibt Kriterien an die Hand, die Maßnahmen ableiten und Empfehlungen zur Umsetzung beinhalten. Wir haben auch unsere Erfahrungen aus Gesprächen und Workshops mit Unternehmen, Unfallversicherungsträgern und Verbänden einfließen lassen.

Welche Erfahrung haben Sie mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemacht?

Erfolgreich ein Arbeitsschutzmanagementsystem einführen

Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gehört zu einem modernen Arbeitsschutz-Management-System (AMS). Synergieeffekte durch kombinierte Managementsysteme: Wie H&S Unternehmen dabei hilft, AMS zu integrieren

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) nach DIN ISO 45001 lässt sich gut in bereits bestehende Managementsystem integrieren. Allerdings fehlt dafür oft das Know-how.

H&S unterstützt Unternehmen auf vier Arten:

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Weiterbildung von Mitarbeitern zu Arbeitsschutz-/Sicherheitsbeauftragten nach ISO 45001

Coaching der Führungskräfte über arbeitsschutzrelevante Themen

CheckUp Arbeitsschutz im Rahmen eines Audits

Management-Systeme für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bringen viele Vorteile mit sich. Das fängt bei mehr Rechtssicherheit an und reicht über motivierte Mitarbeiter bis hin zu positiven Auswirkungen auf das eigene Image. In manchen Branchen ist es gar notwendig, um überhaupt Aufträge zu erhalten.

Der 2018 eingeführte Standard DIN ISO 45001 kommt Unternehmen entgegen, die ein AMS neu einführen wollen. Er basiert auf der sogenannten High-Level-Structure. So lässt sich das AMS gut in bestehende Managementsysteme wie Umwelt nach ISO 14001 oder Qualität nach ISO 9001 integrieren. Langfristig profitieren Unternehmen dadurch von Synergieeffekten wie einer effiziente Verwaltung und schlanken Dokumentation.

Karl-Heinz Scuster

Laut Karl-Heinz Schuster, Geschäftsführer von H&S und Lead-Auditor von Management-Systemen, erschwert ein Umstand die Sache allerdings:

Vielen Unternehmen fehlt das Know-how, um ein Arbeitsschutz-Management-System einzuführen. Ohne dieses aber geht es nicht!

Wissen ist entscheidend für die Einführung

Trotz ähnlicher Struktur reicht es nicht, sich mit anderen auszukennen, um ein Arbeitsschutzmanagementsystem einzuführen. Verantwortliche müssen mit den Anforderungen der Norm DIN ISO 45001 vertraut sein und wissen, wie sie diese umsetzen. Vor allem müssen sie in der Lage sein, den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes und der Arbeitsstättenverordnung gerecht zu werden. Das schließt zum Beispiel ein, Gefährdungsbeurteilungen richtig durchzuführen. 

Die Vorgabedokumente erhalten Sie über das qoom care Arbeitsschutz-Managementsystem. Die Struktur ist gleich wie beim VDAB QM-Handbuch und deshalb leicht zu integrieren. 

Dabei genügt es nicht, ein AMS einzuführen. Wie alle Managementsysteme muss es ständig weiterentwickelt und optimiert werden. Das bedeutet: Know-how ist dauerhaft erforderlich. Deshalb die Weiterbildung zum zertifizierten Arbeitsschutzbeauftragten (w/m/d) noch ergänzend zum qoom care Arbeitsschutzpaket absolvieren. Dann Sind Sie Reif für die Zertifizierung!

Was hält Sie zu diesem Schritt zurück?

Browserbasierte Anwendungen und dessen Vorteile

Browserbasierte Anwendung mit qoom Care

Einfacher Zugang

Die Browserbasierte Anwendungen startet von jedem Computer mit dessen installierten Management-Systeme.

Mit einer leistungsstarken Performance in allen Browsern und Betriebssysteme gestaltet sich der Zugang „barrierefrei“. Damit laden Sie Zugriffsberechtigte Personen zur Arbeit mit der Anwendersoftware ein. Integrierbare Management-Systeme effektiv im Unternehmen anzuwenden steht und fällt mit der Nutzung der Software zu jeder Zeit und an jedem Ort. Browserbasierte Anwendungen bewähren sich mit diesem Anforderungsprofil. Der Nutzer steuert einen verschlüsselten Webdienst an, bei dem er sich per Nutzername und Passwort authentisiert. Damit erhält er Zugriff auf alle ihm freigeschalteten Daten der Anwendungen.

Zehn Vorteile einer browserbasierten Anwendung (a) gegenüber einer Desktop-Applikation (b)

Die browserbasierte Anwendungen der qoom care-Reihe bieten Ihnen zehn Vorteile gegenüber Desktop-Applikationen:

 1. Lizenz-Optionen

(a) Flexible Handlungsweise und Vertragslaufzeiten durch On Demand-Version (Software auf Abruf unter Nutzung des Anbieter-Servers).

(b) Feste  Installation (On Premise-Version) auf persönlichem Computer oder hauseigenem Unternehmensserver sowie langfristige Verträge.

2. Struktur

(a) Modularer, individueller Aufbau der Software je nach Bedarf

(b) Software als Gesamtpaket ohne individuelle Anpassung erhältlich

3. Verfügbarkeit/Zugriff

(a) Internetverbindung ermöglicht unabhängig von Zeit, Ort, Betriebssystem oder (mobilem) Endgerät einen passwort-geschützten, flexiblen Zugriff auf das System.

(b) Nutzung der Software gebunden über persönlichen Computer oder direkt am Arbeitsplatz sind 

4. Installation / Implementierung

(a) Keine Extra-Installation auf lokalem Computer nötig, da sofortige Verfügbarkeit über den Webbrowser

(b) Zwingend notwendige Installation auf lokalem Computer; Betriebssystem und Treiber als mögliche Störfaktoren

5. Speichervolumen

(a) Kein zusätzlicher Speicherplatz auf lokaler Festplatte nötig; Bessere und schnellere Arbeitsweise des Systems aufgrund weniger, im Hintergrund ablaufender Prozesse

(b) Notwendige Installation auf lokaler Festplatte kann 1 bis 4 GB Verlust des Speicherplatzes bedeuten und den Arbeitsspeicher zusätzlich belasten

6. Datensicherheit

(a) Tägliche Datensicherung inklusiv definierter Vorhaltezeit ermöglicht eine einfache Wiederherstellung von Daten im Verlustfall

(b) Wiederherstellung verloren gegangener Daten (z. B. durch Festplatten-Crash) nicht möglich oder verbunden mit hohen Kosten

7. Updates

(a) Automatische Live-Aktualisierung erfolgt unsichtbar und ohne merkbare Störungen im Hintergrund

(b) Manuele Bestätigungen und Installationen bei Upgrade nötig; Firewall oder Virenprogramme können stören

8. Erweiterungen

(a) Je nach individuellen Bedürfnissen und aktuellen Anforderungen des Unternehmens per Fernzugriff durch Softwareanbieter erweiterbar

(b) Kostenaufwendige Inhouse-Installation von Erweiterungen (Add-Ons) erforderlich

9. Teamarbeit

(a) Zusammenarbeit im gleichen System über die Vergabe von Zugängen (Lizenzen) jederzeit möglich. Zeitgleiches und damit schnelleres Arbeiten sowie eine bessere Reaktion auf Veränderungen gegeben.

(b) Eher schwierige Gestaltung von Teamarbeit, da nutzerbezogene Arbeit mit extra installierter Software; Abgleich geänderter Daten über Synchronisation möglich

10. Kosten

(a) Geringe Lizenzkosten des Systems; Lizenzkosten der Anwendungen optional.

(b) Softwarekosten als Einmalpreis mit späteren Updatekosten des Systems; Anwendungssoftware in der Anschaffung teuer.

Welche Erfahrung haben Sie mit browserbasierten Lösungen gemacht?

Cloud-basierte Management-Systeme

Warum cloud-basierte Management-Systeme?

Wie schön wäre es, wenn alle Dokumente und Nachweise …

  • aus den verschiedenen Management-Anforderungen an einem Ort in einem integrierten Managementsystem gespeichert sind?

  • sich ergänzen und keine Wiederholungen gäbe?

  • aktualisiert, einheitlich und transportabel wären?

Wie schön ist es Ihnen zu helfen! 

Mit unserer „qoom care“-Reihe auf Cloud-basierte Management-Systeme für Qualität, Datenschutz, Arbeitsschutz und Compliance erhalten Sie alles aus einer Hand.

Aber was sind Cloud-basierte Management-Systeme?

Was ist Cloud Computing?

In diesem Absatz sprechen wir über Cloud Computing. Anbieter vermieten an Kunden über das Internet ihre IT-Systeme und Speicherplatz. Über Webbrowser lassen sich Microsoft Word/Excel-Dateien darstellen. Die Anwendersoftware läuft nicht mehr auf Rechnern der Kunden. Die Cloud-Anbieter sichern die Daten mit ausgefeilten Backup-Konzepten, klimatisierten Räumen und einem Rund-um-die-Uhr Sicherheitsdienst ab. Damit greifen die Anwender über Desktop, Tablets und Smartphone zu jeder Zeit auf die Daten zu.

Warum Cloud Computing?

Cloud-basierte Management-Systeme

Aus Sicht der Hersteller richten sich Cloud-Angebote an einem vielschichtigen Markt aus. Ohne jegliche Installation von Software ist der Kunde in der Lage, die angebotenen Dienste zu nutzen. Dabei ist es wichtig, dass bei personenbezogenen Daten die IT-Systeme aufgrund der DSGVO in Europa, besser in Deutschland verweilen.

Die cloud-basierte Management-Systeme sind per se webbasiert und orientieren sich an offene Standards. Die Anwender nutzen die Daten auf Desktops, Tablets oder Smartphone. Dieses Konzept versetzt uns in die Lage, schnell die Daten zu verarbeiten, ohne die Qualität der Software zu gefährden.

Was sind Managementsysteme?

Die Anforderungen von Managementsysteme dienen als Bedienungsanleitung zum Schutz der Unternehmen vor Risiken. Aus diesen Risiken verbessern die Unternehmen ihre Chancen auf Märkten, Kunden, Produkten und Dienstleistungen.

qoom care mit cloud-basierte Management-Systeme

Richtig angewandt, schützt das…

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Über 10 Jahre VDAB QM-Handbuch

Kompass der Qualität mit VDAB QM-Handbuch

Die VDAB QM-Handbuch Erfolgsgeschichte. Qualität und deren Herausforderungen an die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Pflegeeinrichtungen steigen immer weiter an. Die dafür benötigten Ressourcen im Unternehmen werden dagegen in der Regel nicht mehr reichen. Umso wichtiger ist es, eine gute Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu haben. Seit mehr als zehn Jahren bietet das VDAB Qualitätshandbuch Einrichtungen eine professionelle und effiziente Grundlage für ihr einrichtungsindividuelles Qualitätsmanagement.  

Die Geschichte des VDAB QM-Handbuchs beginnt 2007. Das Thema Qualitätsmanagement nahm in dieser Zeit Fahrt auf. Und die Nachfrage nach Musterformularen für alle Aspekte der Qualitätsprüfungen stieg. Der VDAB entschied sich deshalb, zusammen mit den Spezialisten für Qualität H & S in Augsburg, ein eigenes Qualitäts-Management-Handbuch für die speziellen Anforderungen der Einrichtungen aufzulegen. Im Zentrum stand dabei das Ziel, die Einrichtungen beim Aufbau und Ausbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements zu unterstützen und darüber hinaus optimal auf die Qualitätsprüfungen vorzubereiten. Das Ergebnis war die erste Auflage des VDAB QM-Handbuchs.

Kernstück ist das externe Qualitätsmanagement-Handbuch. Es beschreibt und erläutert die Anforderungen der Qualitätslevel. So enthält es Aussagen zu den Prozessen, Abläufen und Regelungen Ihres Qualitäts-Mangement-Systems und verweist auf die erforderlichen internen Qualitätsdokumente beziehungsweise Nachweise. Die Texte lassen sich benutzerfreundlich individuell auf Ihre Einrichtung anpassen. Die Struktur des QM-Handbuches orientiert sich dabei an der Gliederung der DIN EN ISO 9001, um den Überblick über alle Qualitätslevel zu gewährleisten.

Die angebotenen Arbeitshilfen / Vorlagen soll Ihnen Ihre tägliche Arbeit in der ambulanten und stationären Pflege unterstützen. Hier finden Sie zahlreiche Materialien, Ideen und Anregungen für die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen.

Insbesondere ein Qualitätshandbuch zu erstellen, erfordert Know-how, Erfahrung und Zeit. Weshalb sollten Sie mühsame Umwege riskieren? Mit dem VDAB-Qualitätsmanagement-Handbuch kommen Sie schneller ans Ziel. Wir wünschen Ihnen jetzt schon viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Arbeitshilfen / Vorlagen. 

Wie kann man das VDAB QM-Handbuch erwerben?

Über den H&S Shop sind die jeweiligen Qualitätslevel und Updateservice einfach zu bestellen!

Konzept des VDAB QM-Handbuch

VDAB QM-Handbuch Frontansicht

Anwendungsbereich

Das VDAB QM-Handbuch für die Pflege-Branche. Es richtet sich an Führungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. Sie stehen unter dem Druck, Qualitätsanforderungen zu kennen, zutreffend zu interpretieren und individuell umzusetzen. 

Vor diesem Hintergrund soll das Handbuch Führungskräfte beim Umsetzen von Qualitätsanforderungen unterstützen. Das Ziel des VDAB QM-Handbuches ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess, den Führungskräfte an der Spitze der Einrichtung steuern. Das Qualitätsmanagementsystem, sein Aufbau, seine Implementierung und seine Weiterentwicklung dienen dabei als optimales Instrumentarium. Dennoch bleibt es Aufgabe der Führungskraft, die Inhalte des Qualitätsmanagement-Handbuchs individuell anzupassen, allen Mitarbeitern zu vermitteln und konsequent zu überwachen. Mit der Qualität dieser Entscheidung steht und fällt der Erfolg des Verbesserungsprozesses.

Aufbau

Der Aufbau des VDAB QM-Handbuch orientiert sich stets nach vorgegebenen Anforderungen. Alle vorgeschriebenen Dokumente sind mit Texten ausformuliert und erfüllen verschiedene Anforderungen.

Aufbau des VDAB QM-Handbuches

VDAB QM-Handbuch Stand

Dabei ist das VDAB-Qualitätsmanagement-Handbuch modular aufgebaut und beinhaltet aufbauend aufeinander drei Qualitätslevel. Die verantwortlichen Führungskräfte können selbst festlegen, welches Qualitätsniveau sie erreichen möchten.

Qualitätslevel 1:
Bezieht sich auf die QPR/PTVS stationär bzw. QPR/PTVA ambulant (jeweilige Prüfkataloge in der jeweils gültigen Fassung).

Qualitätslevel 2:
Beinhalten die Anforder-ungen an ein Qualitäts-managementsystem gemäß DIN EN ISO 9001 und dient als Zertifizierungsgrundlage sowie weiterführende gesetzlichen Anforderungen wie Arbeitsschutz, Datenschutz, Hygiene, etc.

Qualitätslevel 3:
Beinhaltet die Empfehlungen der DIN EN ISO 9004 „Qualität einer Organisation – Leitfaden zur Erzielung nachhaltigen Erfolgs“ als TQM-System.

Somit bietet das Handbuch ausgehend von Level 1, das den Anforderungen der Qualitätsprüfrichtlinie entspricht, die fachlich fundierte Basis für die einrichtungsindividuelle Qualitätssicherung. Weiterführend besteht mit den Levels 2 bis 3 die Option, auf Basis international anerkannter Qualitätsstandards wie DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 9004 Qualitätsentwicklung bis hin zur Zertifizierung zu betreiben – ganz nach der individuellen Zielsetzung.

Allen Levels ist dabei eines gemein: Die Einrichtungen können auf eine Vielzahl von Musterdokumenten zurückgreifen, deren Vollständigkeit gesichert ist. Die Dokumente sind entweder selbsterklärend oder verständlich erläutert. Dies macht es den Anwendern einfach, das QM-Handbuch auf spezifische Belange anzupassen. Gerade in Zeiten knapper zeitlicher Ressourcen ist das eine echte Erleichterung. Dies gilt auch für die Frage der Aktualisierung. Verbunden mit dem Update-Service ist das QM-Handbuch immer auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse.

Das Besondere am VDAB QM-Handbuch ist der modulare Aufbau. Diese Systematik ist ein Novum und es gibt kein vergleichbares Angebot mit aufeinander aufbauenden Qualitätsperspektiven aus einer Hand auf dem Markt. Insbesondere das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis ist dabei hervorzuheben.

Den Einrichtungen ist die Wahl des Qualitätsmanagementsystems selbst überlassen. Die Anwender müssen sich nicht auf ein starres Darlegungsmodell festlegen. Stattdessen stellt die DIN EN ISO 9001 den Kern dar, um den herum sich drei Module mit zugeordneten Qualitätslevels aufeinander aufbauend gruppieren. Außerdem beinhaltet das Handbuch ausschließlich die Dokumente, welche in der Praxis relevant sind. Die Autoren haben bewusst auf einen unübersichtlichen Fundus von zahlreichen Vorgabedokumenten verzichtet, welche in der betrieblichen Praxis unnötig Ressourcen binden. Damit konzentriert sich das Handbuch nur auf die wesentlichen, für den betrieblichen Alltag relevanten Dokumente.