Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Das Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist ein viel diskutiertes Thema. Die Fachleute im Bereich von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wissen, dass es gesetzlich verpflichtend ist. Das Arbeitsschutzgesetz § 5 fordert die Erfassung der Gefährdungsbeurteilung psychischen Belastungen. Wie Sie diese aber umsetzen, darüber besteht noch immer Unsicherheit.

In unseren qoom care Arbeitsschutz-Management-Handbuch inspirierte uns die Erkenntnisse aus dem Report des IAG1 und GDA2 zu der entsprechenden Gefährdungsbeurteilung. Es gibt keine Vorschrift zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Also müssen Sie diesen nicht einsetzen. Sie können auch einen anderen Weg wählen. Es ist nicht vorgeschrieben, WIE sie diesen durchführen, sondern DASS sie einem durchführen. Dazu gibt es noch keinen allgemein anerkannten Standard.

1  Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
2 Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gibt es verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Am Markt bieten Unternehmen unterschiedliche Erhebungsverfahren und Vorgehensweisen an. Es bleibt schwierig, diese Vielfalt an Informationen für den eigenen Betrieb handhabbar zu machen. Mit allen relevanten Partnern im Arbeitsschutz hat die GDA die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen abgestimmt. Sie sollten damit „auf der sicheren Seite“ sein.

Die Vorgehensweise ist von Faktoren abhängig, wie z. B. Branche, Betriebsgröße und betriebsspezifischen Gegebenheiten. Sprechen Sie ihren Unfallversicherungsträger an. Sie haben zugeschnittene Konzepte und beraten zum Prozess der Gefährdungsbeurteilungen. Von den Kompetenzen profitieren Sie. Wir möchten Sie mit dem Dokument den Start bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen erleichtern. Erfahrungsgemäß ist die Auswahl eines geeigneten Instruments zur Erfassung eine hohe Hürde. Das Dokument gibt Kriterien an die Hand, die Maßnahmen ableiten und Empfehlungen zur Umsetzung beinhalten. Wir haben auch unsere Erfahrungen aus Gesprächen und Workshops mit Unternehmen, Unfallversicherungsträgern und Verbänden einfließen lassen.

Welche Erfahrung haben Sie mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemacht?

Erfolgreich ein Arbeitsschutzmanagementsystem einführen

Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gehört zu einem modernen Arbeitsschutz-Management-System (AMS). Synergieeffekte durch kombinierte Managementsysteme: Wie H&S Unternehmen dabei hilft, AMS zu integrieren

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) nach DIN ISO 45001 lässt sich gut in bereits bestehende Managementsystem integrieren. Allerdings fehlt dafür oft das Know-how.

H&S unterstützt Unternehmen auf vier Arten:

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Weiterbildung von Mitarbeitern zu Arbeitsschutz-/Sicherheitsbeauftragten nach ISO 45001

Coaching der Führungskräfte über arbeitsschutzrelevante Themen

CheckUp Arbeitsschutz im Rahmen eines Audits

Management-Systeme für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bringen viele Vorteile mit sich. Das fängt bei mehr Rechtssicherheit an und reicht über motivierte Mitarbeiter bis hin zu positiven Auswirkungen auf das eigene Image. In manchen Branchen ist es gar notwendig, um überhaupt Aufträge zu erhalten.

Der 2018 eingeführte Standard DIN ISO 45001 kommt Unternehmen entgegen, die ein AMS neu einführen wollen. Er basiert auf der sogenannten High-Level-Structure. So lässt sich das AMS gut in bestehende Managementsysteme wie Umwelt nach ISO 14001 oder Qualität nach ISO 9001 integrieren. Langfristig profitieren Unternehmen dadurch von Synergieeffekten wie einer effiziente Verwaltung und schlanken Dokumentation.

Karl-Heinz Scuster

Laut Karl-Heinz Schuster, Geschäftsführer von H&S und Lead-Auditor von Management-Systemen, erschwert ein Umstand die Sache allerdings:

Vielen Unternehmen fehlt das Know-how, um ein Arbeitsschutz-Management-System einzuführen. Ohne dieses aber geht es nicht!

Wissen ist entscheidend für die Einführung

Trotz ähnlicher Struktur reicht es nicht, sich mit anderen auszukennen, um ein Arbeitsschutzmanagementsystem einzuführen. Verantwortliche müssen mit den Anforderungen der Norm DIN ISO 45001 vertraut sein und wissen, wie sie diese umsetzen. Vor allem müssen sie in der Lage sein, den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes und der Arbeitsstättenverordnung gerecht zu werden. Das schließt zum Beispiel ein, Gefährdungsbeurteilungen richtig durchzuführen. 

Die Vorgabedokumente erhalten Sie über das qoom care Arbeitsschutz-Managementsystem. Die Struktur ist gleich wie beim VDAB QM-Handbuch und deshalb leicht zu integrieren. 

Dabei genügt es nicht, ein AMS einzuführen. Wie alle Managementsysteme muss es ständig weiterentwickelt und optimiert werden. Das bedeutet: Know-how ist dauerhaft erforderlich. Deshalb die Weiterbildung zum zertifizierten Arbeitsschutzbeauftragten (w/m/d) noch ergänzend zum qoom care Arbeitsschutzpaket absolvieren. Dann Sind Sie Reif für die Zertifizierung!

Was hält Sie zu diesem Schritt zurück?